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Fachärztliche Ausbildung

Der Ärztliche Direktor der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Dr. med. Gerrit Lautner, verfügt über die vollständige Weiterbildungsermächtigung im Fach Kinder- und Jugendmedizin (60 Monate).

Teilweiterbildungsermächtigungen liegen vor
  • für den Bereich pädiatrische Intensivmedizin durch Dr. med. Frank Niemann (18 Monate)
  • für den Schwerpunkt Neuropädiatrie durch Dr. med. Markus Klotz (36 Monate)

In unserer Klinik arbeiten Oberärztinnen und -ärzte sowie Assistenzärztinnen und -ärzte in unterschiedlichem Stellenanteil und verschiedenen Stundenmodellen (reduzierte Arbeitstage pro Woche, reduzierte Stundenzahl pro Tag).

Ein möglicher Weiterbildungsplan (auch in Teilzeit) sieht wie folgt aus:

Weiterbildungsplan

Erstes Jahr Allgemeine Pädiatrie, Stationsarbeit

Ausbildungsinhalte der Weiterbildung gemäß den allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung (WBO):

  • Ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelns
  • Ärztliche Begutachtung
  • Qualitätssicherung
  • Ärztliche Gesprächsführung einschließlich der Beratung von Angehörigen
  • Psychosomatische Grundlagen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Ätiologie, Pathophysiologie und Pathogenese von Krankheiten
  • Aufklärung und Befunddokumentation
  • Basislabor

Medizinische Notfallsituationen:
  • Grundlagen der Pharmakotherapie
  • Durchführung von Impfungen
  • Psychosoziale, umweltbedingte und interkulturelle Einflüsse auf die Gesundheit
  • Gesundheitsökonomische Auswirkungen ärztlichen Handelns
  • Strukturen des Gesundheitswesens

Inhalte der Stationsarbeit:    
  • Einarbeitung, Kennenlernen der Kinder- und Jugendklinik sowie des Krankenhauses Bergmannsheil Buer
  • Einweisung in die verwendeten Geräte
  • Begleitung eines erfahrenen Kollegen bei Patientenaufnahme und Tätigkeit auf der Station und in der Notfallambulanz
  • Nach 4 bis 6 Wochen erster eigener Bereitschaftsdienst
  • Vermittlung von speziellen Kenntnissen: Anamneseerhebung von Eltern und Patienten, pädiatrische Gesprächsführung, Blutentnahme und Dauertropfanlage bei Kindern, erste Grundlagen der Ultraschalluntersuchung.
  • Ab dem 3. Monat selbstständige Durchführung aller pädiatrisch relevanten Ultraschalluntersuchungen (Abdomen, Retroperitoneum, Urogenitalorgane, Gehirn, Schilddrüse, Nasennebenhöhlen, Gelenke und Weichteile, Säuglingshüfte), zusätzlich Möglichkeit des Erlernens der 2-D-Echokardiographie.

Zweites Jahr Allgemeine Pädiatrie, Stationsarbeit

Ausbildungsinhalte der Weiterbildung gemäß den allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung (WBO):

  • Beurteilung der körperlichen, sozialen, psychischen und intellektuellen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen
  • Erkennung und koordinierte Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
  • Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen und Gesundheitsberatung
  • Vorsorgeuntersuchung und Früherkennungsmaßnahmen einschließlich orientierender Hör- und Sehprüfungen
  • Prävention einschließlich Impfungen
  • Behandlung im familiären und weiteren sozialen Umfeld und häuslichen Milieu
  • Einleitung und Durchführung rehabilitativer Maßnahmen und Nachsorge
  • Erkennung und Behandlung angeborener im Kindes- und Jugendalter austretender Störungen und Erkrankungen
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder einschließlich der Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Erkennung und Behandlung von bakteriellen, viralen, mykotischen und parasitären Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen
  • Altersbezogene neurologische Untersuchungsmethoden und Differentialdiagnostik neurologischer Krankheitsbilder
  • Entwicklung des kindlichen Immunsystems
  • Erkennung und Behandlung allergischer Erkrankungen.
  • Erkennung und Behandlung von Störungen des Wachstums und der Pubertätsentwicklung
  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Ernährungsbedingte Gesundheitsstörungen einschließlich diätetischer Behandlung und Schulung.
  • Betreuung und Schulung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen, z. B. Asthma
  • Gewalt- und Suchtprävention
  • Sexualberatung
  • Erkennung und Bewertung von Kindesmisshandlungen und -vernachlässigungen, von sozial- und umweltbedingten Gesundheitsstörungen
  • Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände
  • Indikationsstellung und Überwachung logopädischer, ergo- und physiotherapeutischer sowie physikalischer Therapiemaßnahmen
  • Interdisziplinäre Koordination einschließlich der Einbeziehung weiterer ärztlicher, pflegerischer und sozialer Hilfen in Behandlungs- und Betreuungskonzepte

Techniken:   
  • Lumbalpunktion
  • Elektrokardiogramm einschließlich Langzeit-EKG
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Spirometrische Untersuchung der Lungenfunktion
  • Durchführung sämtlicher für das Fachgebiet erforderliche Ultraschalluntersuchungen (siehe oben) sowie fakultativ Erlernen der 2-D-Echokardiographie.

Drittes Jahr Neonatologie und Intensivmedizin, Stationsdienst

Ausbildungsinhalte der Weiterbildung gemäß den allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung (WBO): 

  • Erkennung und Behandlung angeborener und im Kindes- und Jugendalter auftretender Störungen einschließlich der Behandlung von Früh- und Reifgeborenen
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder einschließlich Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Erkennung und Behandlung von bakteriellen, viralen, mykotischen und parasitären Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen
  • Reifebeurteilung von Früh- und Neugeborenen und Einleitung neonatologischer Behandlungsmaßnahmen
  • Erkennung Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung einschließlich bei Früh- und Neugeborenen
  • Intensivmedizinische Basisversorgung
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Interdisziplinäre Koordination einschließlich der Einbeziehung weiterer ärztlicher, pflegerischer und sozialer Hilfen in Behandlungs- und Betreuungskonzepte
  • Vorsorgeuntersuchungen einschließlich orientierter Hör- und Seh-Untersuchungen.

Fähigkeiten:  

  • Intubation und Beatmung
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Transportbegleitung von Früh- und Neugeborenen
  • Anlage zentraler Zugänge
  • Festigung sonographischer Untersuchungen, insbesondere des Gehirns und der Säuglingshüfte
  • Fakultativ Vertiefung der Kenntnisse in der 2-D-Echokardiographie
  • Transfusions- und Blutersatztherapie
  • Enterale und parenterale Ernährung.

Viertes Jahr Neonatologie und Intensivmedizin, Stationsdienst

Wie drittes Jahr:
Ausbildungsinhalte der Weiterbildung gemäß den allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung (WBO):   

  • Erkennung und Behandlung angeborener und im Kindes- und Jugendalter auftretender Störungen einschließlich der Behandlung von Früh- und Reifgeborenen
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder einschließlich Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Erkennung und Behandlung von bakteriellen, viralen, mykotischen und parasitären Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen
  • Reifebeurteilung von Früh- und Neugeborenen und Einleitung neonatologischer Behandlungsmaßnahmen
  • Erkennung Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung einschließlich bei Früh- und Neugeborenen
  • Intensivmedizinische Basisversorgung
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Interdisziplinäre Koordination einschließlich der Einbeziehung weiterer ärztlicher, pflegerischer und sozialer Hilfen in Behandlungs- und Betreuungskonzepte
  • Vorsorgeuntersuchungen einschließlich orientierter Hör- und Seh-Untersuchungen.

Fähigkeiten:  
  • Intubation und Beatmung
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Transportbegleitung von Früh- und Neugeborenen
  • Anlage zentraler Zugänge
  • Festigung sonographischer Untersuchungen, insbesondere des Gehirns und der Säuglingshüfte
  • Fakultativ Vertiefung der Kenntnisse in der 2-D-Echokardiographie
  • Transfusions- und Blutersatztherapie
  • Enterale und parenterale Ernährung.

Fünftes Jahr, "Wahljahr"

Möglichkeit zum Einsatz im Sozialpädiatrischen Zentrum, ambulante Tätigkeit:

  • Vertiefung der Beurteilung der körperlichen, sozialen, psychischen und intellektuellen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen
  • Koordinierte Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
  • Behandlung im familiären und weiteren sozialen Umfeld und häuslichen Milieu einschließlich der Hausbesuchstätigkeit und sozialpädiatrische Maßnahmen
  • Einleitung und Durchführung rehabilitativer Maßahmen sowie der Nachsorge
  • Hereditäre Krankheitsbilder einschließlich Indikationsstellung für humangenetische Beratung
  • Altersbezogene neurologische Untersuchungsmethoden und Differentialdiagnostik neurologischer Krankheitsbilder
  • Durchführung und Beurteilung entwicklungs- und psychodiagnostischer Testverfahren und Einleitung therapeutischer Verfahren
  • Orientierende Untersuchung des Sprechens, der Sprache und der Sprachentwicklung
  • Erkennung und Behandlung von Störungen des Wachstums und der Pubertätsentwicklung
  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Ernährungsbedingte Gesundheitsstörung einschließlich diätetischer Behandlung und Schulung
  • Betreuung und Schulung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen
  • Sexualberatung
  • Erkennung und Bewertung von Kindesmisshandlungen und Vernachlässigung, von sozial- und umweltbedingten Gesundheitsstörungen
  • Indikationsstellung und Überwachung logopädischer, ergo- und physiotherapeutischer sowie physikalischer Therapiemaßnahmen
  • Gebietsbezogene Arzneimitteltherapie
  • Interdisziplinäre Koordination einschließlich Einbeziehung weiterer ärztlicher, pflegerischer und sozialer Hilfen in Behandlungs- und Betreuungskonzepte.

Fünftes Jahr, "Wahljahr"

Stationsarbeit:

  • Erkennung und Koordinierung der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
  • Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen und der Gesundheitsberatung einschließlich ihrer Bezugspersonen
  • Prävention einschließlich Impfungen
  • Behandlung im familiären und weiteren sozialen Milieu und häuslichen Milieu
  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Betreuung und Schulung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen
  • Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände.

 


Dr. med. Christiane Schmidt-Blecher

Dr. med.
Christiane Schmidt-Blecher

Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin
Fachärztin für Kinderchirurgie
Pädiatrische Gastroenterologin
Pädiatrische Ernährungsmedizinerin
Tel.: 0209 369-400

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