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Naevus flammeus (Feuermal)

Pädiatrische Gefäßmalformationen

Behandlungsspektrum

Die Patienten mit angeborenen Fehlbildungen werden ambulant und stationär diagnostiziert behandelt:
  • Hämangiom (Blutschwamm) an jeder Lokalisation
  • Naevus flammeus im Gesicht und an allen übrigen Körperstellen
  • venöse Malformationen
  • Lymphangiome oder Hypertophien von Gesicht, Hals, oder Extremitäten

Der Naevus flammeus (Feuermal) ist eine angeborene Gefäßfehlbildung der kleinen Gefäße der Haut (Kapillaren) und muss von Blutschwämmchen (Hämangiom) unterschieden werden. Sind die rötlichen Flecken etwa an den Oberlidern, im Nacken oder der Stirnmitte zu finden, dann ist es ein symmetrisches Feuermal. Bei 30 bis 50 Prozent aller Neugeborenen tritt es auf und bildet sich in den ersten Lebensjahren in 70 bis 80 Prozent der Fälle von selbst zurück.

Asymmetrische Feuermale verschwinden allerdings nicht von allein. Sie können nur wenige Millimeter groß sein oder sich großflächig über ganze Körperpartien erstrecken. Wächst das Kind, wächst auch das Feuermal. Meist nimmt die Farbe des Mals an Intensität zu, was zusätzlich belastend ist. Ohne Behandlung verbleibt die Fehlbildung ein Leben lang. Das ist eine starke psychologische Belastung, die auf die persönliche Entwicklung des Kindes einen entscheidenden Einfluss hat.


Hämangiome (Blutschwämmchen) zählen zu den sogenannten gutartigen Tumoren - es handelt sich nicht um ein Krebsleiden, das mit seinem eigenständigen Wuchern unmittelbar das Leben des Kindes bedroht. Blutschwämmchen treten sehr häufig bei Neugeborenen auf. Sie entstehen durch eine gutartige Wucherung der innersten Gefäßwand aufgrund einer Unreife des Gefäßsystems. Sie wachsen meistens schnell. Man unterscheidet verschiedene Arten von Hämangiomen mit völlig unterschiedlichen Verlaufsformen.

Ein Hämangiom durchschreitet mehrere Phasen:

  • Die Hautveränderung ist manchmal sofort nach der Geburt sichtbar, häufiger entsteht sie jedoch in den ersten Lebenswochen. Erst kommt die sogenannte Wachstumsphase, in der das Hämangiom sowohl an Größe als auch an Dicke zunehmen kann. Wie groß es endgültig wird, kann nicht genau vorausgesagt werden.
  • Nach einigen Wochen oder Monaten ohne weitere Veränderungen schließt sich eine Rückbildungsphase an. Hier bildet sich die Hautveränderung meistens vollständig zurück. Bei sehr großen Hämangiomen können sichtbare Reste bleiben. Bis zur Pubertät sind alle Phasen durchlaufen.
  • Weil Hämangiome Körperfunktionen beeinträchtigen können oder entstellend wirken, können sie in bestimmter Position und Ausdehnung durchaus gefährlich werden, z.B. durch Verlegung der Atemwege.

Diagnostik

  • körperliche Untersuchung (mit Fotodokumentation)
  • Sonographie
  • MRT (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie des Bergmannsheil Buer)

Therapie

Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der Radiologie und Neuroradiologie der Sana Kliniken Duisburg

 

 

Dr. med. Christiane Schmidt-Blecher
Dr. med.
Christiane Schmidt-Blecher


Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin
Fachärztin für Kinderchirurgie
Pädiatrische Gastroenterologin
Pädiatrische Ernährungsmedizinerin
Tel.: 0209 369-400
Ausgezeichnet für KINDER KTQ-Zertifikat Deuschlands beste Arbeitgeber Inovationskraft Unternehmerische Verantwortung
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